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Nicht bei Trost
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Nicht bei Trost

«Weitermachen ist mehr, als ich tun kann.» — Samuel Beckett

Seit 2002 schreibt Franz Dodel an einem gigantischen und einzigartigen Lyrikprojekt, das er mit «Nicht bei Trost» überschreibt. Die Arbeit besteht aus einem sich scheinbar wie von selbst fortspinnenden Text, einem Endlos-Haiku mit der stetigen Folge von 5 – 7 – 5 – 7 Silben, das inzwischen auf über 300000 Verse angewachsen ist und täglich fortgesetzt wird. Der erste Teil von «Nicht bei Trost» erschien 2004 in der Edition Haus am Gern (ausgezeichnet als ein «Schönstes Schweizer Buch»), die drei folgenden Bände erschienen bei Edition Korrespondenzen, Wien. Mit einem österreichischen «Staatspreis» für die schönsten Bücher wurde der Band «Nicht bei Trost – Haiku, endlos» bedacht, «Nicht bei Trost – Carmen infinitum» gelangte auf die Short-List der deutschen Buchpreise. Unser Konzept und die Umsetzung werden komplettiert durch wunderschöne, kleinformatige Tuschezeichnungen der Illustratorin Serafine Frey.

«Zu einem der drei Staatspreise für die schönsten Bücher 2008 hat die Gestaltung das Ihre beigetragen. Auf ersten Blick und auf erstes Gefühl in der Hand erinnert es ein wenig an einen Moleskine-Kalender: weich und zugleich kompakt, in Schwarz und warmem Rot; fast ein Vademcum für die Hosentasche. Warum auch nicht – die mehr als 600 Seiten sind auf 40 Gramm leichtem, satiniertem Papier flach komprimiert. Es ist gerade so dünn, dass man die Rückseite durchscheinen sieht, ohne dass es beim Lesen des dunkelgrau gesetzten Textes stört. Das Buchdesign schafft den Spagat, mit einfachen Mitteln ein hochwertiges Produkt vorzusetzen.»
(Michael Freund, Der Standard, Juni 2009)

Band 5 erscheint im Herbst 2016.